Active Aid in Africa
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Motive

Active Aid in Africa

Malawi, Unterernährung und ihre Folgen
Unbequemes Kochen mit Holz, solange es reicht
Kochen im Dunkeln
Wasser holen
Was tun, wenn der Brunnen kaputt ist?
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Motive von Active Aid in Africa e.V. in Malawi

Was treibt uns an, um in Malawi Entwicklungshilfe zu leisten - weitab der Heimat und oft sehr riskant?

Die Motivation von Active-Aid-in-Africa-e.V.

Afrika

Wir haben selbst vor Ort erlebt, was die Worte Durst, Hunger, Armut und extreme Witterungsbedingungen noch heute bedeuten. Das und noch weitere Gründe bewogen uns, dass wir persönlich und verantwortungsvoll in diesen bisher benachteiligten Gebieten für eine langfristige Perspektive der Betroffenen mit helfen.



Extra Infos von Active Aid in Africa

Betterplace


Brunnen-Sanierung
Es warten über 30 Brunnen auf Sanierung. Die SEZ/ Baden-Württemberg finanziert die ersten 15 Brunnen mit.
Active Aid in Africa hat Ende November 2016 mit der Reparatur begonnen.

Active Aid in Africa, Malawi, Reparatur am Brunnen

Die Kosten für die Reparaturen ähneln denen für den ersten in 2013 fertiggestellten Brunnen.

Schulpartnerschaft
Die Mpatsa School aus Tengani in Malawi grüßt herzlich alle SchülerInnen und LehrerInnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Pforzheim mit ihren Briefen zurück!

Mpatso High School Studenten

Herzlichen Dank mit jeweils einem symbolischen Baum an alle Mitwirkende und SpenderInnen! Mehr dazu unter "Projektentwicklung"

Frohe Ostern wünscht Euch allen Activ Aid in Africa!

Unsere nächste große Aufgabe!
15 Brunnen wollen wir sanieren in Ngona/ Malawi!

Ausführliche Informationen über die Hintergründe unseres Handelns

Eindrücke und Erkenntnisse vom ersten Tengani-Besuch in Malawi

Herr Mybeck war 2002 bis 2003 ein Kollege von Frau Uhlig in Blantyre, als sie in Malawi als Freiwillige für eine andere Organisation arbeitete. Er nahm sie mit zu einem ersten Besuch in den Lower Shire.

Hungrige-Kinder in Malawi
Waise in Malawi

Der Schock über die sehr harten Lebensbedingungen traf Frau Uhlig stark.

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Was sie da vorfand, war eine von teilweise jahrelanger Trockenheit verwüstete, ausgedörrte Landschaft. Kaum ein Baum oder Strauch war zu sehen.

Nichts als unsagbare Hitze umfing sie.

2007-Projektflaeche von Active Aid in Africa in Ngona Malawi

Dazu war noch ein Erlebnis von entscheidender Bedeutung:

Ein blinder Mann hielt Herrn Mybeck und Frau Uhlig an um etwas Essbares. Weil sie gerade Bananen gekauft hatten, teilten sie diese mit dem Blinden. Dieser aber verschlang die Bananen, ohne sie vorher geschält zu haben.

Alter Mann in Tengani

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Hunger, mangelnde Hygiene, kaum trinkbares Wasser, Armut überall!

Es folgte nun die Frage: Kann man als Europäer etwas dagegen tun? Es war klar, dass die sieben Monate in Malawi irgendwann zur Neige gingen. Es musste ein Projekt her, das genau in dieser sehr armen Gegend weiterhilft, damit der ständige Mangel an Wasser, genügend zu Essen und ausreichend Hygiene gemindert und hoffentlich auch einmal beseitigt wird.

Das bisher vergessene Tengani

Zu den sonst schon prekären Bedingungen kam noch der Fakt hinzu, dass in der Region kaum ein besser gestellter Städter, Arzt u.ä. arbeiten wollte. Es fehlte vollkommen an Infrastruktur. Auch das Minimum an Komfort war nicht gegeben. Die Landschaft war abgewirtschaftet durch jahrelangen Raubbau und kriegsähnlichen Zuständen, nachdem Livingstone als erster Missionar im Lower Shire aufgetaucht war. Schließlich wurde fast das gesamte Tengani-Gebiet durch riesige Flüchtlingslager während des mosambikanischen Bürgerkrieges verwüstet.

Die bis nahezu 50 Grad aufheizende Landschaft schreckte die Hochland-verwöhnten, höher gebildeten Malawier ab. So blieb Tengani bis vor kurzem in seiner Entwicklung stehen, während die Ballungszentren im Hochland wie Krebsgeschwüre anschwollen.

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Landflucht aus Tengani

Zudem musste die zunehmende Landflucht aus Tengani gestoppt werden, damit die Menschen vor den ständig wachsenden Slums in den Großstädten bewahrt werden. Sie sollen auf ihren angestammten Grundstücken eine langfristige Perspektive finden, statt ihr Land an gierige Unternehmer billig zu verkaufen.

Weitere Studien vor Ort - 2006 und 2007

Gemeinsam mit Herrn Mattheus folgten gründliche Studien vor Ort und bestätigten die Dringlichkeit, vor Ort Initiative zu ergreifen.


Als die beiden Vorsitzenden von Active Aid in Africa 2007 das erste Mal die Projektfläche besichtigten, sah das Land karg und ausgedörrt aus.

Ein Bild der Trostlosigkeit.
Uns stellten sich zahlreiche Fragen:
Auf diesem kargen Gelände wächst doch nichts?


Antwort:  Jatropha-Pflanzen schon!
Es sind Pionier-Pflanzen, die von Natur aus auf die Lebensraum-Nische Ödland im tropischen Klima spezialisiert sind.

Dabei wird durch den Anbau der Jatropha-Pfanzen der Boden langsam rekultiviert, d. h., nach einigen Jahren Anreicherung mit dem Kompost aus Blättern und Presskuchen können z.B. Nahrungsmittelpflanzen zwischen den Jatropha angepflanzt werden.

Mehr dazu in der Seite über die Jatropha-Pflanze selbst.

Ursprünglich sollte vor allem das Öl der Jatropha-Nuss genutzt werden zur Gewinnung von Bio-Kraftstoffen.
Doch am Projektstandort braucht die Bevölkerung in erster Linie Wasser und Nahrung! So wollen wir nur in kleinem Maßstab Jatropha-Öl herstellen.
Um den Holzabschlag zu vermindern, wollen wir die traditionelle Kochweise auf Holz/-Kohlefeuer schrittweise umstellen auf Ölkocher oder auch Solarkocher.

Die nach und nach versiegenden Brunnen wollen wir bei Gewährung von Sponsoren-und Fördergeldern sanieren.
Weitere Infos über unsere Brunnen-Vorhaben erhalten Sie hier: Vor allem die Ergebnisse des Ngona-Projektes werden als Beispiel für ähnliche Projekte in der Umgebung wirken, weshalb uns das Forstministerium von Malawi unterstützt.

Projektschild an der Hauptstraße Unser erstes Projektgebiet liegt im Raum Tengani im Ort Ngona, ca. 40 km vom südlichsten Punkt Malawis entfernt, östlich der Nord-Süd-Hauptstraße, im 3 km breiten Streifen zwischen Straße und River Shire, dem Grenzfluss zu Mosambik. Die direkt für den Verein vorgesehene Fläche ist etwa 12 Hektar groß, hier sind nun die Baumschule, die Niederlassung des Vereins vor Ort, die Verwaltung.

Auf der Dörferversammlung demonstrierten wir unser Propjekt


Auf einer extra einberufenen Dörferversammlung wurde das Projekt den Anwohnern vorgestellt und im Anschluss vom Verein gekaufte Stecklinge und Samen kostenlos an Vertreter aller Familien der Dörfer verteilt, um die Menschen mit dem Projekt und der Pflanze vertraut zu machen.

Das Forstministerium betreibt ca. 60 km nordwestlich des Projektgebietes bei Chikwawa bereits ein Versuchsgebiet, von dem wir die meisten unserer Stecklinge entnommen hatten. Bis 2007 gab es in der Projektregion nur vereinzelt stehende Bäumchen. Jedoch wandelt sich dieses Bild zusehends.

Ende 2010 haben wir bereits in allen von uns besuchten Orten Ja-Nee-Mo-Anpflanzungen festgestellt. Zudem sind im Gegensatz zu 2007/8 in den letzten Jahren mehr Neem- und Moringa-Bäumchen gepflanzt worden.

Einer unserer 2007 gesetzten Mangokerne ist nun ein etwa 4m hohes Bäumchen. Weitere Baumschulen sind überall hinter den Häusern entstanden. Das ist vor allem auch der guten Zusammenarbeit und ständigen Verbindung mit unserem Projektleiter und dem Forstministerium zu verdanken.

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Weitere Infos über unsere Baumschule erhalten Sie hier: Moringa-Baum

Das Lower Shire ist selbst für afrikanische Verhältnisse eine extrem arme Region. Die dort lebenden Menschen setzen ins Projekt große Hoffnungen, da es das erste Projekt einer ausländischen Hilfsorganisation in diesem Landesteil ist.
Aktive Hilfe wurde uns nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch von zahlreichen Privatpersonen zuteil, die sich mit Zeit und Engagement dem Fortkommen des Projektes widmen.

Besonders wichtig ist auch das gute Einverständnis und die sichtbare Unterstützung der damaligen traditionellen Autorität des Gebietes, weshalb wir sehr erfreut waren, dass Herr Phiri, die Traditionelle Autorität (TA, rechts im Bild), mit uns einen symbolischen ersten Steckling auf dem Gelände seiner Residenz gepflanzt hat.

Erste Papaya-Pflanze

Einst werden wieder diverse Obst-und Gemüsesorten auf Tenganis Boden gedeihen, auch wenn es bis dahin noch sehr viel zu tun gibt.

Ananas
Bananen
Gelbwurz
Süßkartoffeln gibt es jetzt schon beim Nachbarn Mosambik
Mangos
Tomaten
Anregungen, wie Sie uns konkret helfen können, sind unter dem Link gesammelt.
Alle Haupt-Aktiven vorm AAA-Schild

Wir bauen und vertrauen hier auch auf Ihre Hilfe!

Wir wollen, dass das Projekt nach und nach die Lebensumstände bessern hilft, sobald erste Ernten von Obst, Gemüse und Jatropha, Neem sowie Moringa eingeholt werden.
Bis dahin müssen die entstehenden Kosten vorfinanziert werden.
Hier geht es zu unserem Spendenkonto. Da können Sie sich aussuchen, wofür Ihre Spende eingesetzt werden soll.


Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen.

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