Active Aid in Africa in Malawi
Logo Active Aid in Afrika

Projekt zwischen 2006 und 2013

Active Aid in Africa

Im Forstministerium mit Mister Zulu zur gemeinsamen Planung, Blantyre, Malawi
Startpflanzung mit Traditional Authority in Tengani, Malawi
Dörferversammlung in Tengani, Malawi
Erste Pflanzungen auf Feld von Active Aid in Africa, Ngona, Malawi
Örtliches Management von Active Aid in Africa in Ngona, Malawi, Prjektschildaufstellung
Jetzt Spenden! Das Spendenformular ist ein kostenfreier Service von betterplace.org.

Die Jahre 2006 bis 2013

Was sich in den Jahren 2006 bis 2013 in Ngona und Tengani, Malawi, ereignete, erfahren Sie im Folgenden.

Die Jahre 2006 bis 2013 - Aufbau des Ngona-Projektes in Malawi

Afrika



Zwischen 2006 und 2013 wurde nach umfangreichen Recherchen Active Aid in Africa aus der Taufe gehoben und ein des Projektplan entworfen. Das Ngona-Projekt in Südmalawi bekam ein Gesicht.




2013

Projektbesuch in Ngona

Zwischen Oktober und November 2013 hielten sich die Vorsitzenden von Active Aid in Africa e.V. in Ngona auf.
Schrittweise wird nun die Bepflanzung des AAA-Feldes vollzogen, nachdem das Ngona-Projekt in den vergangenen Jahren vor allem für die Bepflanzung der Grundstücke der Einheimischen gesorgt hatte.

Mit ihnen kam der Spezialist für Forstwirtschaft, Thoralf Stark, am Projektort an.
Thoralf Stark als Wiederaufforstungsexperte für das Ngona-Projekt in Malawi
Mit Thoralf und Mybeck beim Start in den Lower Shire
Das Haus als Basis für das Projekt wurde innen verputzt. Fenster und Türen müssen noch eingebaut werden, ebenso die eingeplanten Regale.
Außen fehlen noch Putz sowie Farbe innen und außen.

Stand des Innenausbaus der AAA-Basis

In Tengani insgesamt und Ngona speziell verzeichneten wir einen vermehrten Baumbestand, vor allem Moringa ist bei den meisten Bewohnern zu sehen. Bei vielen hat unsere Aufklärung der letzten Jahre gefruchtet. Moringa wurde allgemein als Nahrungsbestandteil in die häuslichen Speisezettel aufgenommen. Dafür braucht man weniger Grünzeug zu kaufen.

Neem und Moringa in Ngona auf dem Vormarsch
Vorbereitung des Moringa-Gemüses für das Mittagessen in Ngona

Der kürzlich in Betrieb genommene Brunnen wird nun eifrig genutzt. Vor allem die Ärmeren, die sich keinen eigenen Anschluss an die mittlerweile angelegte öffentliche Wasserleitung leisten können, frequentieren den Brunnen stark.

Reger Betrieb am Brunnen von AAA in Ngona

Thoralf säte selbst mehrere Baumsorten aus, obendrein wurden die ersten wenigen Obstbäume von einer Gärtnerei aus Nsanje als gewisser Grundstock bezogen. Jedoch kann die AAA-Baumschule erst richtig angelegt werden, wenn durch das demnächst anzupflanzende Buschwerk für ausreichend Schutz vor Tieren gesorgt ist.

Thoralf bei der Aussaat von Obstbäumen in Frühbeet-Säckchen
Frisch bereitete Erde bereitet sogar Enten und anderem Getier Wohlbehagen - zum Missfallen des fleißigen Gärtners

Mit Thoralf gemeinsam fertigten wir die erste größere Menge Neem-Tee an, welchen wir in Deutschland auf den öffentlichen Präsentationen anbieten werden.

Getrockneter Neem-Tee

Zum Seitenanfang

Stand September 2013:

Reise nach Ngona - Count down läuft!

Bald ist es soweit: Wir werden in Kürze vor Ort nach Malawi reisen, um uns von den Fortschritten am Projekt zu überzeugen und neue Maßnahmen festzulegen.

Active Aid in Africa Spende von Ratsapotheke Eutingen-Pforzheim

Abb.: Sachspende der Eutinger Ratsapotheke

Brunnen

Der erste Brunnen konnte nun endlich in Betrieb genommen werden, nachdem wir Spendengelder nach Malawi überwiesen hatten.
Sofort nach Erhalt der dringend benötigten finanziellen Mittel legte Mybeck mit seinen freiwilligen Helfern vor Ort los. Binnen weniger Stunden nahmen die ersten Anwohner den Brunnen in Beschlag.


Zeitliche Abfolge der Sanierung des ersten Brunnens 2013:

10:45 Uhr : wurde die provisorische Abdeckung des Brunnenschachtes entfernt.
11:15 Uhr : holen die Männer das Material aus dem Haus von Mattias in etwa 800 m Entfernung.
11:36 Uhr :Das Gestänge wird zusammenmontiert.
11:50 Uhr :Das montierte Gestänge wird in die Bohrung für den Brunnen eingelassen.

12:07 Uhr :Der Brunnen wird abgeschlossen, um dann den Bedienungskopf aufzumontieren.
12:37 Uhr :wird der Brunnenkopf aufmontiert.
12:58 Uhr :Ein erster Pumpversuch bringt Wasser zu Tage! Jubel!
17:20 Uhr :Foto von Kindern, die Wasser holen, als sei es schon ewig so gewesen.

Statt der vor 2 Jahren veranschlagten 405 Euro für die Fertigstellung des Brunnens wurden insgesamt 455 Euro erreicht, ein Ergebnis der allgemeinen Teuerungen.

Zum Seitenanfang

2011 - 2012

Fortschritte in Tengani - Malawi

Das Haus von Active Aid in Africa wurde weiter ausgebaut, damit es die Regenzeit gut übersteht und bald für Schulungen und Beratungen für die Landbevölkerung genutzt werden kann.

Fertiger Rohbau der Basis von Active Aid in Africa in Ngona, Malawi

Überall in der Kommune sind die Jatropha, Moringa und Neem beträchtlich gewachsen und viele neue Bäume sind hinzugekommen.
Fotos kurz vor der Regenzeit zeigen herrlich grüne Jatrophas, denn diese Büsche lassen in Trockenzeiten ihr Blätterkleid fallen, um wieder bei nahender Regenperiode neu hervorzusprießen.

Eigene Jatropha-Ernte
Ernte der fast zweijährigen Jatropha
Jatropha-Feld-Ngona-Ost
Jatropha-Feld-Ngona-Ost-Stolzer Besitzer
Jatropha-Feld in Mpatsa-Tengani
Heranreifende Jatropha-Nüsse in Ngon

Einige Bauern hatten auf unser letztjähriges Drängen hin auch weitere Mangos angepflanzt.

Junge Mango-Ngona
Mangobaum-4 Jahre-Ngona
Für weitere Pflanzungen-Mangokerne
Bereits etliche Bäume in Ngona - Moringa-Neem

Zum Seitenanfang

Auf unserem Grundstück haben es sich noch einige Jatrophas überlegt, in die Höhe zu wachsen, nachdem die meisten kleinen Pflanzen und Keimlinge durch eine größere Termitenattacke eingegangen waren.

Jatropha auf dem AAA-Feld
Jatropha auf dem AAA-Feld
Jatropha auf dem AAA-Feld mit Kuh

Was wurde in Ngona und Nsanje bis 2012 erreicht?

Auf dem DEC-Meeting 2011 konnten wir unser Projekt vor etwa 40 kritischen Parlamentsmitgliedern erfolgreich vorstellen und verteidigen. Wir verpflichteten uns, ein Bürohaus, einen Brunnen und eine vereinseigene Gärtnerei auf dem AAA-Grundstück zu errichten.

Mybeck und Christopher zum DEC gehend
Mybeck und Robert stellen das Projekt vor
Bilderschaunen beim DEC

Wir beschlossen bereits noch vor dem DEC-Meeting 2011, sofort mit dem geplanten Hausbau loszulegen. So hatten wir einen gewissen "Vorsprung", als wir vor dem Distriktmeeting Rede und Antwort über das Ngona-Projekt stehen mussten.

Ziegeltransport zu Fuß
Transport der Ziegel per Rad und zu Fuß
Stein auf Stein soll das AAA-Haus bald fertig sein

Zum Seitenanfang

Ein Mitglied der Kommune erklärte sich bereit, uns die Ziegel seines Hauses zu geben. Schon nach Rückkehr aus Nsanje hatten alle Bewohner der umliegenden Gemeinde die Ziegel zur Baustelle gebracht, ohne Auto, nur auf dem Kopf oder mit dem Rad. Wann hat in Deutschland ein so umweltfreundlicher Hausbau zuletzt stattgefunden? Mittlerweise ist es bis zum Dach im Rohbau fertig. Die Fenster, Türen und ähnliche Einbauten fehlen noch. Dafür müssen wir uns um weitere Gelder bemühen.

Nachdem es sich herausstellte, dass der dem Haus am nächsten gelegene Brunnen durch einen größeren Stein in etwa 10 m Tiefe blockiert ist, entschieden wir uns für die Brunnenbohrung am anderen Ende des AAA-Feldes nebst einer Leitung zum Haus von etwa 500 m. Das Haus in jene Ecke zu bauen wäre unter den örtlichen Umständen zu riskant für Eigentum und Gesundheit der Bewohner des künftigen Bürogebäudes.

Brunnen-1 ist verstopft
Brunnen verstopft
Brunnen-2- Entfernung des Innenlebens zur Erneuerung des Brunnens

Noch vor Abfahrt begannen einige Kommunenmitglieder mit dem Vorbereitungen für die Gärtnerei. Vorerst müssen die Plastiksäckchen mit den Samen und Keimlingen nahe dem Haus eines Mitgliedes in einer Dornenumzäunung stehen. Die Pfleglinge müssen in den ersten Monaten noch etwas intensiver betreut und bewacht werden.
Unsere Liste, was noch zu tun bleibt in Ngona für die Erfüllung unserer "Hausaufgaben" vom DEC-Meeting ist auf der Startseite von www.aaa-germany.de einsehbar.

Füllen der Pflanzsäckchen
Anlage der ersten AAA-Baumschule
Anlage der ersten AAA-Baumschule

In der Hauptstadt Lilongwe konnten wir einen alten Freund des Präsidenten Bingu wa Mutharika für unser Projekt begeistern. Er arbeitet bereits seit über 30 Jahren im Präsidentenkabinett als Direktor und stammt aus Ngona. Als wir bei ihm zu Besuch waren, erklärte er uns, dass auf denselben Sesseln schon Andrej Gromiko und Genscher gesessen hatten.

Zum Seitenanfang

Oktober 2010 in Ngona

Im September/Oktober 2010 bemerkten wir erfreut, dass überall in den Tengani-Dörfern zahlreiche kleine Haus-Baumschulen und sogar Gemüseanbau entstanden sind.
Die Dorfbewohner haben nun neue Hoffnung geschöpft. Stolz präsentierten sie uns überall ihre Errungenschaften.

Auf dem Markt von Tengani sahen wir einige Mangos im Angebot.
Doch haben wir auch festgestellt, dass in vielen Gebieten eine Termitenplage ausgebrochen war. Auf unserem Feld haben die Termiten und nicht einmal Halt vor den giftigen Jatrophas gemacht. Mit einem gesunden Mix mit anderen Bäumen haben wir den Insekten den Kampf angesagt.
Ein erstes Mangobäumchen stand noch wohlbehütet im Garten.

Matias und Mary haben mit ihren vielen Kindern sich auch sehr verbessern können. Sogar zwei Kaninchen, Hühner, Ziegen und ein Schwein rannten auf ihrem erweiterten Hof herum. Gerade wurde Mais geerntet. Alle packten mit an, damit jedes Korn seinen Bestimmungsort findet: Im Stampfer.

Der Bauer nebenan holte uns zu seinem Haus, um dessen herrlich gewachsene Moringa-Bäume bewundern zu dürfen. Wir kauften ihm einen Sack Moringa-Samen ab, um diese dann auch unter der restlichen Bevölkerung zu verteilen.

Was haben wir außerdem in Malawi getan? Wir übergaben an die Aids-Hilfe im Dorf die von Herrn Sabathil, Rats-Apotheke in Eutingen (Pforzheim), großzügig gespendeten Verbands- und Desinfektionsmittel. Auf diesem Wege bedanken wir uns nochmals herzlich im Namen der Kommune für die großzügige Spende. Gerade im Kampf gegen HIV/AIDS sind solche Mittel sehr nützlich.

Wir haben es nun endlich durchgesetzt, dass AAA Malawi die Unterschrift des Justizministers von Malawi erhalten hat. Dazu besuchten wir die verschiedensten Stellen im Lande.

Zum Seitenanfang

Frühjahr 2010

Pflanzaktionen im ersten Halbjahr 2010 in Ngona - Malawi

Anfang 2010 reiste unser Mitglied, Heiner Sendfeld, nach Malawi.

Jatrophazaun, Tengani, Malawi
Junge Jatropha, Tengani, Malawi
Insgesamt hatten sich die Jatrophas in Chagwira Galu und Nthumba sehr gut entwickelt und etliche Nüsse konnten geerntet werden.
Nussernte in Tengani, Malawi
Jatropha-Saat, Tengani, Malawi
Jatropha-Samen, Tengani, Malawi

Heiner bepflanzte einen großen Teil des AAA-Feldes mit Jatrophas.
Zuerst wurden Pflanzlöcher gebuddelt, dann diese mit Mist gedüngt, ringsherum gejätet und schließlich die Saat in die Erde vergraben. Dann musste für eine anfängliche Bewässerung gesorgt werden.

Vorbereitung &fuuml;r Aussaat auf AAA-Feld, Tengani, Malawi Vorbereitungen des Bodens fuer die Aussaat Vorbereitungen des Bodens fuer die Aussaat
Unkrautentfernung, AAA-Feld, Tengani, Malawi Düngung auf AAA-Feld Bewässerung der Saat auf AAA-Feld, Tengani, Malawi,

Nach 5 Wochen waren auf ca. 4 ha des Projektfeldes etwa 8000 Jatrophas gesät worden.

Zum Seitenanfang

Projektstart Ende 2007 - Anfang 2008 in Ngona - Malawi

In der Zeit von September 2007 bis Januar 2008 nutzten unsere beiden Vereins-Vorsitzenden Birgit Uhlig und Robert Mattheus die Regenzeit, um unser erstes Projekt in Malawi zu begründen und anzufangen.
Lower Shire-Malawi-Massentransport

Unser erstes Projektgebiet liegt im Raum Tengani im Ort Ngona, ca. 40 km vom südlichsten Punkt Malawis entfernt, östlich der Nord-Süd-Hauptstraße, im 3 km breiten Streifen zwischen Straße und Shire, dem Grenzfluss zu Mosambik. Die direkt für den Verein vorgesehene Fläche ist etwa 12 Hektar groß, hier werden die Baumschule, die Niederlassung des Vereins vor Ort, die Verwaltung und später die Verarbeitungseinrichtungen für die Ölfrüchte Ihren Standort finden.

Wir fanden die gesamte Region Tengani im südlichen Malawi folgendermaßen vor:
Projektgebiet von Active Aid in Africa in Malawi

Der erste Eindruck nach der Ankunft ins Lower-Shire-Tal:

Überall ist es sehr trocken und heiß.
Armut schreit uns an. Doch die Menschen sind sehr freundlich zu uns. Sie zeigen Bereitschaft, uns auch noch ihr letztes Hemd zu geben. Sie sehen in uns die Hoffnung auf bessere Zeiten, da es das erste Projekt einer ausländischen Hilfsorganisation in diesem Landesteil ist. Das Lower Shire ist selbst für afrikanische Verhältnisse eine extrem arme Region.

Malawi-Lower Shire-Dorf in Tengani Malawi-Lower Shire-Dorf in Tengani-Lebensalter Dachdecken in Tengani-Lower Shire-Malawi Maisstampfen-Malawi-Lower Shire
Bei Mfumu, Pflanzstart, Projektstart in Tengani, Malawi
Aufgrund dessen, was wir gesehen und erfahren haben, beraten wir uns miteinander und dem Mfumu, Traditionelles Oberhaupt der Region Tengani, eingehend. Wir nehmen auch den Bestand auf unserem Projektfeld auf, das uns vom Mfumu zugeteilt wurde.
Alter Brunnen auf Projektfeld,Lower Shire, Malawi
Bei unserem Rundgang durch Ngona und Nthumba stellen wir fest, wo es schon Jatropha-Bäme gibt. Wir kaufen Stecklinge und Saatgut der Jatropha in Nthumba.
Jatropha in Nthumba, Tengani, Malawi

Ein Vertreter des Forstministeriums gibt uns den Tipp, weitere Samen und Stecklinge in einer von der Hauptstraße weit entfernten Region zu beziehen: Chapananga. Es beginnt eine Hatz durch die Savanne, über Stock und Stein...Keiner von uns, sogar auch Mybeck, weiß noch, wo wir umherkurven. Da wo vor kurzem noch eine Brücke gestanden haben soll, gähnt uns ein tiefer Abgrund entgegen. Ein aus dem betreffenden Dorf stammender alter Mann führt uns weiter in die Straßenlose Gegend. Neugierig empfangen uns unzählige Bewohner des Ortes Mbundu. Wir werden zu den Jatrophas geführt. In Malawi nennt man Jatropha: "Satsimanga".

Gerade noch rechtzeitig kommen wir zurück auf die "sichere" Hauptstraße und aus den verheerenden Gewittern heraus, den Kofferraum des kleinen Toyotas eines Freundes prallvoll gefüllt.

Zerstoerte Bruecke im Lower Shire, Malawi Hohe Jatropha bei Chapananga, Lower Shire, Malawi

In Tengani veranstalten wir gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und seinen Dorfoberhäuptern für die Dorfbewohner eine Versammlung. Mybeck erklärt unseren Projektplan. Jeder kann sich für oder gegen eine Teilnahme entscheiden. Die meisten Dorfbewohner sagen zu. Anschließend demonstriert Mybeck die Pflanzung eines Jatropha-Stecklings.

Versammlung in Tengani, Lower Shire, Malawi Dorfversammlung, Tengani, Lower Shire, Malawi

Jeder Teilnehmer bekommt einige Stecklinge und Samen nebst Pflanzsäckchen für einen Tengani-weiten Pflanzstart.

Stecklinge austeilen, Tengani, Lower Shire, Malawi Mybeck demonstriert Jatropha-Pflanzung, Tengani, Malawi

Um eine Vorstellung von der Größe des Feldes zu bekommen, das uns zugewiesen wurde, messen wir das Ganze aus und setzen erste Stecklinge an markanten Punkten.

Als Hinweis auf unser Projekt bringen wir der vor Ort üblichen Tradition gemäß Projektschilder an die Hauptstraße und das Projektfeld an. Viele Freiwillige aus Tengani helfen uns dabei tatkräftig.

Projektschild an der Hauptstrasse, Ngona, Tengani, Malawi
Die leitenden Aktiven haben sich direkt vorm Projektschild versammelt.
Aktive vor Projektschild, Ngona, Tengani, Malawi
Mit dem traditionellen Oberhaupt von Tengani, Lower Shire, Malawi
Schließlich treffen wir uns abermals mit dem traditionellen Oberhaupt von Tengani, dem Mfumu, für weitere Vereinbarungen.

Aktive Hilfe wurde uns nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch von zahlreichen Privatpersonen zuteil, die sich mit Zeit und Engagement dem Fortkommen des Projektes widmen. Besonders wichtig ist auch das gute Einverständnis und die sichtbare Unterstützung der traditionellen Autorität des Gebietes.



Zum Seitenanfang

2007 - Vereinsgründung und Start des Ngona-Projektes in Malawi

Juli 2007

Umfangreiche Aktivitäten wie die Ausarbeitung des Projektplanes, der Satzung und das Zusammenfinden weiterer Afrika-Engagierter kennzeichneten die Epoche bis zur Vereinsgründung. Eine passende Corporate Identity wurde entwickelt.

Schließlich wurde im Juli 2007 die Gründung von Active Aid in Africa mit Sitz in Pforzheim beschlossen.
Einladung zur Gründungsversammlung und erste Corporate Identity von Active Aid in Africa
CI von Active Aid in Africa

2006 - Vorbereitende Reise nach Malawi und Ostafrika

Erarbeitung eines Planes für die Entwicklungshilfe in Malawi

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Konsolidierung der Geschäftsführung und der Vorbereitungen auf die Vereinsgründung. Wir besuchten Malawi zu Projektstudien und zur Ausarbeitung eines ersten Projektplanes.

Forstiministerium-Robert
Es wurden Kontakte mit Herrn Titus S. Zulu im Forstministerium, Herrn Glyx B. Msanyama vom Transportministerium und Herrn Jonacy Nzeru Mybeck geknüpft.
Malawi-Blantyre-Glyx-Birgit
Birgit Uhlig mit Glyx Msanyama

Zum Seitenanfang

Besuch anderer Projekte in Malawi, Kenia und Tansania

Erste Informationen über die Bedingungen vor Ort, Regierungsinteressen und Bedürfnissen der Bevölkerung wurden gesammelt. Dazu besuchten die beiden Vorsitzenden andere bereits erfolgreich laufende Projekte und
deren Initiatoren in Malawi, Kenia, Tansania und Deutschland.

Bei Kakute, einem von PROKON initiierten Projekt in Tansania, bekamen wir praktische Anleitungen zur fachgerechten Aufzucht und Weiterverarbeitung von Jatropha.
Die Verarbeitung der Jatropha in Öl und Gas:

Tansania-Kakute
Tansania-Kakute-Jatropha-Aufzucht
Tansania-Kakute-Jatropha-Stecklinge
Tansania-Kakute-Ölpresse
Tansania-Kakute-Biogasproduktion
Tansania-Moringa-Trinkwasseraufbereitungsanlage
In Weru Weru gibt es eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die auf Basis von Moringa arbeitet. Dadurch werden viele teure und zudem noch gesundheitsgefährdende Zusätze überflüssig.
Malawi-Chalinze-Bewässerungsprojekt von COPRED
Malawi-Chiwembe-Pilzzuchtstation von COPRED
Malawi-Chiwembe-Pilzverkauf bei COPRED
Besuch bei COPRED: Wir sehen eine Bewässerungsanlage und eine Pilzaufzuchtstation

Zum Seitenanfang

Organisatorische Vorbereitungen für den Projektstart im Folgejahr wurden getroffen, in Zusammenarbeit mit Mr. Mybeck, den Regierungsvertretern und einigen weiteren, für uns wichtigen Personen.
Resultierend aus all den Vorarbeiten entstand unser erster Projektplan.

Initiatoren-AAA
Das erste Team gefunden, mit Mybeck in Limbe