Active Aid in Africa
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Schulpartnerschaften

Active Aid in Africa

Partnerschule von Active Aid in Africa ist die Mpatsa Day Secondary School in Tengani, Malawi
Baumschulen in gesamt Tengani, Malawi
Direktor der Mpatsa HIgh School mit uns im Gespräch, Malawi
Lahrerin der Mpatsa High School, Malawi
Moringa-Schoten, Blueten, Ngona, Malawi
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Ziele der Schulpartnerschaft von Active Aid in Africa in Malawi

Was treibt uns an, um Schulen beider Länder miteinander zu verbinden?

Argumente von Active Aid in Africa e.V. für Schulen als Partner

Active Aid in Africa plant Schulpartnerschaften

Die junge Generation ist unsere Zukunft! Wir wollen die Menschen von Malawi und Deutschland einander näher bringen und so unseren Beitrag zum gegenseitigen Verstehen leisten. Dabei soll vor allem das Bewusstsein der Schüler, Eltern und Lehrer zur Erhaltung der Umwelt und zur Wiederaufforstung gestärkt werden.




Ausführliche Informationen

Pläne für die Schulpartnerschaft mit einer Secondary School in Tengani und einer deutschen Schule

Mit der Mpatsa Community Day Secondary School (Mpatsa CDSS) erörterten wir Ende 2014 folgende Themen:

Konzept für eine Schulpartnerschaft

Deutscher Partner für die Mpatsa Community Day Secondary School (Mpatsa CDSS)

Ländliches Malawi, Ngona
Das Theodor-Heuss-Gymnasium hat 2016 sein Interesse bekundet.

Anfahrt zur Mpatsa CDSS in Tengani,Lower Shire-Tal

Anfahrt ins Lower Shire, Malawi
Lange Fahrt 1000 m hinab ins Lower Shire

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Beste Jahreszeit für einen Besuch der Partnerschule ist beiderseits zwischen Mai und September.

Herrliche Aussicht auf den Shire-Fluss, Malawi
LTraumhafte Abende im  Lower Shire
In Zusammenarbeit mit Active Aid in Africa (AAA) liegt das gemeinsame Thema "Natur - Umwelt" als Grundlage der Partnerschaft nahe.
Natur und Umwelt für Schulpartnerschaft
Natur und Umwelt für Schulpartnerschaft

Ausgehend von den unterschiedlichen geografischen und klimatischen Gegebenheiten kommt man zu den Themen

"Wasser und Ernährung",

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Wasser und Ernährungsart in Malawi Wasser und Ernährungsart in Malawi Wasser und Ernährungsart in Malawi

"Bodentypen", "Anbaumethoden"

karger Boden in Malawi
Aussaat von Bäumen in Tengani, Malawi
Papayaanbau in Tengani, Malawi

sowie "Desertifikation und Wiederaufforstung" und generell zu "Umwelterhaltung und-Schutz".

Zu allen Themen kann Active Aid in Africa sowohl in Deutschland als auch in Malawi beitragen:

Bei Unterrichtsbesuchen seitens Active Aid in Africa können die einzelnen Themen vorgestellt und an Hand von Fotos/ Videoclips veranschaulicht werden.

Active Aid in Africa zu Besuch in der Mpatsa High School
Active Aid in Africa zu Besuch in der Mpatsa High School in Tengani, Malawi

Bei selbständig durch die Schulen geplanten Lehreinheiten kann Active Aid in Africa beratend und begleitend zur Seite stehen.
Wenn nicht nur einzelne Lehrer und Klassen daran teilnehmen, sondern die gesamte Schule involviert wird und wenn sogar die Eltern mit einbezogen werden, stellt sich ein noch höherer Lerneffekt ein. Durch die Partnerschaft wird außerhalb der üblichen Schulfächer fürs Leben gelernt.

Die Schüler schärfen ihre Sinne für Soziales und globale Zusammenhänge.
Sie erweitern ihren Horizont und werden zu neugierigen Fragen angeregt.

Eltern, Kinder, Lehrer in die Partnerschaft einbeziehen
Eltern, Kinder, Lehrer in die Partnerschaft einbeziehen

Es sollten möglichst viele Themen behandelt werden, um keinen einseitigen Blick auf die / das Partnerschule/ -Land zu erhalten.
Für alle Partner ist es wichtig, dass sie sich auf gleicher Augenhöhe begegnen. Dies schließt zum Beispiel
rein karitative Aspekte von deutscher Seite her von Vornherein aus.

Die Schulpartnerschaft wird sich, wenn sie dauerhaft fortgesetzt wird, durch Lernerfolge bei allen Beteiligten (Lehrer, Schüler, Eltern) bemerkbar machen und idealerweise Langzeiteffekte entfalten.
So können die Beteiligten einen dauerhaften Blick für die globalen Zusammenhänge und die Rolle jedes Einzelnen darin entwickeln.

Vor Einleitung der Partnerschaft sollten im Vorfeld von beiden Seiten kulturelle Hürden beachtet und gemeinsam darüber beraten werden.

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Themen für die künftige Partnerschaft:

1. Klimazonen der Erde, speziell Malawi und Deutschland

Klima in Malawi
Staubsturm in Tengani, Malawi
Deutschland-Wetter

2. Desertifikation auf Grund von Abholzung: Feuerholz, wachsende Bevölkerung und speziell für Malawi - Flüchtlingslager zu Zeiten des Bürgerkrieges im angrenzenden Mosambik.

Drei-Steine-Holzfeuer in Malawi
Holzeinschlag in Tengani, Malawi
Totale Rodung in Tengani, Malawi

3. Nahrungsüberfluss in Zentraleuropa

Günstiges Klima, Industrialisierte Landwirtschaft, Massentierhaltung und deren Problematik, Anwendung von Chemie (Pestizide, Insektizide, Dünger).

Fruchtbare Böden in Deutschland
Überfluss in Deutschland, hier üppiges Fest zur Fuß ball-WM
Reiche Apfelernte in Deutschland, 2014

Überproduktion und Vernichtung von Nahrungsmitteln und Konsumgütern zwecks Preissteuerung mit dem Ziel maximaler Profite

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4. Wasser: In vielen Gebieten Afrikas: Mangelware. Ausgeprägte Trockenzeiten, kein Regen, zugleich sehr hohe Temperaturen bedingen hohe Verdunstung, sinkende Grundwasserspiegel, zunehmende biologische und chemische Verseuchung des Grundwassers bedingen einen zunehmenden Trinkwassermangel.

Reichlich verfügbares Wasser in Deutschland
Wasser aus dem Fluss für täglichen Bedarf, Tengani, Malawi
Großer Durst und nicht immer sauberes Trinkwasser vorhanden, Tengani, Malawi

In Deutschland dagegen ohne Mangel: Regen über das gesamte Jahr verteilt, guter Wasserkreislauf, Wasserversorgung stabil, gut funktionierendes Leitungsnetz und Abwasserbehandlung. Alle haben Wasserhähne im Haus, keine weiten Märsche zu Brunnen oder Flüssen nötig.

5. Völkerverständigung:
Jede Schule beschäftigt sich mit der Kultur des Partnerlandes und setzt sich mit der eigenen kritisch auseinander.
Feiern und Feste, auch religiöser Art, Stellung von Mann, Frau, Kind und Tier in der Familie,
Begrüßungsformen und Respekterweisung gegenüber Älteren, Umgang mit Älteren und Behinderten, unterschiedliche Denkweisen und Logik.
Letzteres kann nur über AAA als Mittler zwischen beiden Seiten erfolgen und
an Hand von konkreten Beispielen belegt bzw. erläutert werden.

6. Stereotypen über die "anderen":
Alle Afrikaner seien arm, faul und ungebildet.
Alle Europäer seien reich, gierig, geizig und seien immer schlauer.
Unterschiedliche Rollen von Mann und Frau in Beruf und Haushalt.

Gottesdienst - Segnung eines Kindes, Tengani, Malawi
Erdnüsse stampfen ist Frauensache, Tengani, Malawi
Feuer machen, Wasser holen und Kochen sind tradionelle Aufgaben für die Frau in Malawi

Arbeit der Frauen im Haushalt ist in Afrika langwierig, Kräfte zehrend und schwer. Arbeit für Männer ist auch schwer, weil die dafür nötige Technik fehlt.
Scheinbar faules Herumsitzen und schier endloses Debattieren ist in Wirklichkeit aber die Ausarbeitung der Pläne für den nächsten Tag oder die Klärung von Streitfällen, Problemen oder auch Austausch von Neuigkeiten als Ersatz von modernen Medien.

Besprechung mit Bürgermeisterin zur Lösung von Problemen, Tengani, Malawi
Friedliche Einigung verstrittener Nachbarn, Tengani, Malawi
Abrackern auf dem Feld bei über 40 Grad im Schatten, Tengani, Malawi

Dagegen in Deutschland:
Hohe Mobilität und Vernetzung durch Internet und Mobilfunk.
Haushalt ist technisiert und erfordert minimalen Aufwand - zeitlich und körperlich. Daraus ergibt sich ein hohes Freizeitpotenzial für Unternehmungen aller Art.

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7. Pflanzaktionen in Schulgarten und Active Aid in Africa-Gelände für die afrikanische Partnerschule und deutsche Besuchergruppen:
Auf dem Active Aid in Africa-Projektfeld lernen die Schüler alles über Umweltschutz, Wiederaufforstung und Müllvermeidung usw.
Praktische Aufgaben für die Schüler, z.B. Aufzucht von Bäumen in der Baumschule von Active Aid in Africa (am besten in einer separaten Abteilung für die Schule) und später auf dem Feld.

Kinder lernen Samen vorzubereiten für die Aussaat, Tengani, Malawi
Befüllen der Pflanzsäckchen und Aussaat wird praktisch erlernt, Tengani, Malawi
Kinder lernen die Bäumchen pflegen, Tengani, Malawi

Vermittlung des Nutzens von Bäumen für Umwelt und Natur, Erosionsstopp und Wiederurbarmachung der Böden, gesunde Ernährung und medizinische Anwendung von Baumbestandteilen.

8. Kritik entwickeln für eigene Gewohnheiten:
z.B.: Warum fahre ich jeden Schritt, um danach eine Stunde zu joggen bzw. im Fitnesscenter abzustrampeln, statt mal zu laufen?
Wie viele Stunden sitze ich am Fernseher umher bzw. tippe auf dem Handy oder PC herum
. Was ist wirklich nötig, wofür ich Geld ausgebe:
Piercings?
Tattoos?
Zigaretten? Alkohol?
Der neueste Schnickschnack?
Die trendigsten Klamotten von Adidas usw.?
Welche Werte habe ich?
Woher kommen diese?
Welches Fundament haben sie?

9. Gesundheitsfragen,

Warten auf Medikamente im Nsanje Hospital, Tengani, Malawi
Unvorstellbar für Deutsche: Medizinische Behandlung im Nsanje Hospital, Malawi
Gesundheitsfürsorge in Deutschland

Hygiene,
medizinische Versorgung,
HIV,
Lebenserwartung


10. Geschichte der Partnerländer (Gesellschaftliche, technische Entwicklungen)

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