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Ziele & Motive von

Active Aid in Africa

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Ziele und Motive von Active Aid in Africa in Malawi

Was motivierte Active Aid in Africa zur Hilfe in Malawi?

Zu den Motiven von Active Aid in Africa

Zu den Zielen von Active Aid in Africa

Das Ngona-Projekt von Active Aid in Africa in Malawi

Afrika
In der mitunter stark von Durst, Hunger und Armut betroffenen Region Tengani will Active Aid in Africa durch die Urbarmachung von verödeten Flächen den örtlichen Bedarf decken helfen.
Zudem werden weitere sanierte Brunnen die Einwohner besser mit Wasser versorgen. Damit wollen wir den Menschen in diesen bisher benachteiligten Gebieten eine langfristige Perspektive vermitteln.



Herzlichen Dank von Active Aid in Africa!

Unsere nächste große Aufgabe!
15 Brunnen sanieren in Ngona/ Malawi!

Hintergründe unseres Handelns

Eindrücke und Erkenntnisse vom ersten Tengani-Besuch in Malawi

Herr Mybeck war 2002 bis 2003 ein Kollege von Frau Uhlig in Blantyre, als sie in Malawi als Freiwillige für eine andere Organisation arbeitete. Er nahm sie mit zu einem ersten Besuch in den Lower Shire.

Hungrige-Kinder in Malawi
Waise in Malawi

Der Schock über die sehr harten Lebensbedingungen traf Frau Uhlig stark.

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Was sie da vorfand, war eine von teilweise jahrelanger Trockenheit verwüstete, ausgedörrte Landschaft. Kaum ein Baum oder Strauch war zu sehen.

Nichts als unsagbare Hitze umfing sie.

2007-Projektflaeche von Active Aid in Africa in Ngona Malawi

Dazu war noch ein Erlebnis von entscheidender Bedeutung:

Ein blinder Mann hielt Herrn Mybeck und Frau Uhlig an um etwas Essbares. Weil sie gerade Bananen gekauft hatten, teilten sie diese mit dem Blinden. Dieser aber verschlang die Bananen, ohne sie vorher geschält zu haben.

Alter Mann in Tengani

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Hunger, mangelnde Hygiene, kaum trinkbares Wasser, Armut überall!

Es folgte nun die Frage: Kann ein Europäer etwas dagegen tun? Es war klar, dass die sieben Monate in Malawi irgendwann zur Neige gingen. Es musste ein Projekt her, das genau in dieser sehr armen Gegend weiterhilft.

Nur so kann es genug Wasser, zu Essen und ausreichend Hygiene geben.

Das bisher vergessene Tengani

Zu den sonst schon prekären Bedingungen kam noch der Fakt hinzu, dass in der Region kaum ein besser gestellter Städter, Arzt u.ä. arbeiten wollte. Es fehlte vollkommen an Infrastruktur. Auch das Minimum an Komfort war nicht gegeben. Die Landschaft war abgewirtschaftet durch jahrelangen Raubbau und kriegsähnlichen Zuständen, nachdem Livingstone als erster Missionar im Lower Shire aufgetaucht war. Schließlich wurde fast das gesamte Tengani-Gebiet durch riesige Flüchtlingslager während des mosambikanischen Bürgerkrieges verwüstet.

Die sich bis nahezu 50 Grad aufheizende Landschaft schreckte die Hochland-verwöhnten, höher gebildeten Malawier ab. So blieb Tengani bis vor kurzem in seiner Entwicklung stehen, während die Ballungszentren im Hochland wie Krebsgeschwüre anschwollen.

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Landflucht aus Tengani

Zudem musste die zunehmende Landflucht aus Tengani gestoppt werden, um die Menschen vor den ständig wachsenden Slums in den Großstädten zu bewahren. Sie sollen auf ihren angestammten Grundstücken eine langfristige Perspektive finden, statt ihr Land an gierige Unternehmer billig zu verkaufen.

Weitere Studien vor Ort - 2006 und 2007

Gemeinsam mit Herrn Mattheus folgten gründliche Studien vor Ort und bestätigten die Dringlichkeit, vor Ort Initiative zu ergreifen.


Als die beiden Vorsitzenden von Active Aid in Africa 2007 das erste Mal die Projektfläche besichtigten, sah das Land karg und ausgedörrt aus.

Ein Bild der Trostlosigkeit.
Uns stellten sich zahlreiche Fragen wie zum Beispiel:
Wie soll auf diesem kargen Gelände etwas wachsen?


Antwort:  Pionier-Pflanzen wie die Jatropha-Pflanzen schon! Von Natur aus sind diese Gehölze auf die Lebensraum-Nische Ödland im tropischen Klima spezialisiert.

Dabei rekultivieren die Jatropha-Pfanzen den Boden langsam , d. h., nach einigen Jahren Anreicherung mit dem Kompost aus Blättern und Presskuchen können z.B. Nahrungsmittelpflanzen zwischen den Jatropha angepflanzt werden.

Die nach und nach versiegenden Brunnen sanieren wir mit Sponsoren-und Fördergeldern .
Vor allem die Ergebnisse des Ngona-Projektes werden als Beispiel für ähnliche Projekte in der Umgebung wirken, weshalb uns das Forstministerium von Malawi unterstützt.

Projektschild an der Hauptstraße Unser erstes Projektgebiet liegt im Raum Tengani im Ort Ngona, ca. 40 km vom südlichsten Punkt Malawis entfernt, östlich der Nord-Süd-Hauptstraße, im 3 km breiten Streifen zwischen Straße und River Shire, dem Grenzfluss zu Mosambik. Die direkt für den Verein vorgesehene Fläche ist etwa 12 Hektar groß. Jetzt sind hier die Baumschule, die Niederlassung des Vereins vor Ort und die Verwaltung untergebracht.

Auf der Dörferversammlung demonstrierten wir unser Propjekt


Auf einer extra einberufenen Dörferversammlung wurde das Projekt den Anwohnern vorgestellt und im Anschluss vom Verein gekaufte Stecklinge und Samen kostenlos an Vertreter aller Familien der Dörfer verteilt, um die Menschen mit dem Projekt und der Pflanze vertraut zu machen.

Das Forstministerium betreibt ca. 60 km nordwestlich des Projektgebietes bei Chikwawa bereits ein Versuchsgebiet, von dem wir die meisten unserer Stecklinge entnommen hatten. Bis 2007 gab es in der Projektregion nur vereinzelt stehende Bäumchen. Jedoch wandelt sich dieses Bild zusehends.

Ende 2010 haben wir bereits in allen von uns besuchten Orten Ja-Nee-Mo-Anpflanzungen festgestellt. Zudem sind im Gegensatz zu 2007/8 in den letzten Jahren mehr Neem- und Moringa-Bäumchen gepflanzt worden.

Einer unserer 2007 gesetzten Mangokerne ist nun ein etwa 4m hohes Bäumchen. Weitere Mangostrosse reifen heran.
Das ist vor allem auch der guten Zusammenarbeit und ständigen Verbindung mit unserem Projektleiter und dem Forstministerium zu verdanken.

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Weitere Infos über unsere Baumschule erhalten Sie hier: Moringa-Baum

Das Lower Shire ist selbst für afrikanische Verhältnisse eine extrem arme Region. Die dort lebenden Menschen setzen ins Projekt große Hoffnungen, da es das erste Projekt einer ausländischen Hilfsorganisation in diesem Landesteil ist.
Aktive Hilfe wurde uns nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch von zahlreichen Privatpersonen zuteil, die sich mit Zeit und Engagement dem Fortkommen des Projektes widmen.

Besonders wichtig ist auch das gute Einverständnis und die sichtbare Unterstützung der damaligen traditionellen Autorität des Gebietes, weshalb wir sehr erfreut waren, dass Herr Phiri, die Traditionelle Autorität (TA, rechts im Bild), mit uns einen symbolischen ersten Steckling auf dem Gelände seiner Residenz gepflanzt hat.

Erste Papaya-Pflanze

Einst werden wieder diverse Obst-und Gemüsesorten auf Tenganis Boden gedeihen, auch wenn es bis dahin noch sehr viel zu tun gibt.

Ananas
Bananen
Gelbwurz
Süßkartoffeln gibt es jetzt schon beim Nachbarn Mosambik
Mangos
Tomaten
Anregungen, wie Sie uns konkret helfen können, sind unter dem Link gesammelt.
Alle Haupt-Aktiven vorm AAA-Schild

Wir bauen und vertrauen hier auch auf Ihre Hilfe!

Wir wollen, dass das Projekt nach und nach die Lebensumstände bessern hilft, sobald erste Ernten von Obst, Gemüse und Jatropha, Neem sowie Moringa eingeholt werden.
Bis dahin müssen die entstehenden Kosten vorfinanziert werden.
Hier geht es zu unserem Spendenkonto. Da können Sie sich aussuchen, wofür Ihre Spende eingesetzt werden soll.


Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen.

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Ausführlicher zu den Zielen von Active Aid in Africa

Tengani, Lebensmittel & Entwicklungshilfe in Malawi

Obst für Tengani

Nahrungsmittel und Obst
sollen einmal in den Gärten von Tengani und dem übrigen Afrika gedeihen!

Außerdem sollen Einnahmequellen geschaffen werden, damit die Landbewohner ihre Kinder in die Schule schicken und ihr Leben selbst in die Hand nehmen können.

Freiwillige aus Ngona auf dem AAA-Feld Mit vereinten Kräften pflanzen Dorfbewohner auf dem AAA-Feld und in gesamten Dorf Bäumchen an

Durch die in diesem Landstrich vorherrschenden Brachflächen ist der Absatzmarkt für Überschüsse beim Lebensmittelanbau langfristig gesichert.

Die Brunnen in Tengani müssen meist mindestens 36 m tief gebohrt werden, um eine stabile Wasserversorgung zu gewährleisten.

Wasserpumpe mit Motor

Den Menschen stehen parallel, sobald der durch den Kompost angereicherte Boden es zulässt, weitere Flächen für den Nahrungsmittelanbau zur Verfügung. Grundbildungs- und Gesundheitsaufklärungs sowie Ernährungsberatungs-Programme (vor allem gegen die weitere Ausbreitung von HIV-Infektionen / AIDS) werden den Bewohnern Hilfestellungen gegeben, auf die wiederum weitere Folgeprojekte aufbauen können.

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Durch den Anbau von Obst und Nahrungsmittel , aber auch Moringa und Neem wird die Ernährungs-und Gesundheitslage im bisher oft von Seuchen und Katastrophen heimgesuchten Gebiet Malawis verbessert und nach und nach stabilisiert.

Hungrige-Kinder

Bei diesen Kindern im Süden Malawis sind eindeutig die Entbehrungen aus Hunger und Mangelernährung zu erkennen: Hungerbäuche und schlecht verheilende Wunden.

Momentan hat eine durchschnittliche zehnköpfige Familie insgesamt ca. 40 Euro pro Monat für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung. Die Einnahmen stammen von durchschnittlich einem regulär arbeitenden Familienmitglied (oft das Familienoberhaupt oder ein erwachsener Sohn), sowie aus Verkäufen und Dienstleistungen aller Art, zu denen die restlichen Familienmitglieder beisteuern.

Durch unser Projekt bekommen auch die anderen erwachsenen Familienmitglieder die Gelegenheit mitzuarbeiten und so zum Lebensunterhalt ihren Beitrag zu leisten. Bei einem für die Region üblichen Monatslohn in Höhe von ca. 30 Euro würde nur ein einziges zusätzlich mitverdienendes Familienmitglied das Familieneinkommen erheblich steigern. .

Ist dies eine Perspektive, die wir uns fürs Alter vorstellen?
Alter Mann in Tengani

Derzeit beschäftigen wir zwei festangestellte Gärtner und noch weitere saisonale Beschäftigte.
Voraussetzung für all diese Beschäftigungs-Chancen ist, dass genügend finanzielle Mittel von dritter Seite her zur Verfügung gestellt werden.

Unsere Vision ist, dass die Landbewohner so viel Nahrungsmittel sowie Neem und Moringa ernten, dass sie den Überschuss auf Märkten verkaufen.

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